Rebellion Festival 2017


Zum diesjährigen Rebellion Festival haben wir (lange geplanten) Besuch aus Deutschland bekommen. Einen Monat später hab ich auch endlich den Bericht fertig. Ich hatte zwar meine große Kamera mit, doch "Profikameras" dürfen nicht mit rein, also verzeiht die schlechte Qualität der Bandfotos von meinem Handy. Ich hoffe zumindest die Atmosphäre kommt ein bißchen rüber - die war nämlich wieder klasse.

Rebellion Festival 2017 - Empress Ballroom - Zebraspider DIY Anti-Fashion Blog

Als wir am Donnerstag in Blackpool ankamen, konnten wir vom Parkplatz aus schon Buster Shuffle auf der Außenbühne spielen hören. Schade, denn die hätte ich gern mal wieder live gesehen. Aber erst mussten wir noch Platten aus Deutschland abgeben und Bändchen holen. Den Rest den Tages haben wir fast ausschließlich im Empress Ballroom verbracht und nacheinander Peter & The Test Tube BabiesLeftöver CrackPennywise und Bad Religion angesehen.

Von den letzten beiden dachte ich, die hätte ich früher mal gehört - kannte aber gerade Mal ein Lied von Bad Religion - war trotzdem gut. Leftöver Crack dagegen kannte ich vorher nur vom Namen und fragte mich warum, denn die haben mich sofort überzeugt. Sehr gefreut hatte ich mit auf Acidez aus Mexico, die in der Arena gespielt haben. Leider war es sehr spät und vielleicht war auch deshalb wenig los, aber sie haben energievoll gerockt und ich hab beim Merch zugeschlagen.

Am Freitag sind wir nach dem Frühstück durch die Stadt zum Meer und haben dann noch schnell Outfitfotos gemacht. Beim neuen Casual Nausea Shirt hab ich nur den Kragen abgeschnitten und dazu die weiße Weste getragen. Den Minirock hat Carolinski für mich angefertigt - Zebramuster in meinen Wunschfarben türkis/lila und mit tollen Motiven <3 - muß ich unbedingt nochmal im Detail zeigen! Den Rest kennt ihr bestimmt, hab ich eh ständig an. ;)
Rebellion Festival 2017 - Blackpool - Zebraspider DIY Anti-Fashion Blog
Rebellion Festival 2017 - Outfit Freitag - Zebraspider DIY Anti-Fashion Blog

Bei Splodgenessabounds haben wir kurz im Opera House gesessen und Leute vom Frühstückscafe auf der Bühne wiedergesehen. Das Wetter war gut und wir waren für Argy Bargy und Subhumans an der Außenbühne. Zwischendurch saß ich auf dem Boden um mein Curry zu essen und Buckfast haben wir auch getrunken. Razors aus Hamburg waren auch super und zum Schluß hatten wir noch viel Spaß bei Wonk Unit.

Das Programm am Samstag war wie immer voll mit bekannten Bands die immer noch spielen, darunter 999, Infa Riot, Angelic Upstarts und Sham 69. Wir standen im Ballroom fast immer links vorne - optimal für den Weg and die Theke und auf's Klo ;) Abends waren wir mal im Restaurant statt am Imbissstand, da mein Freund Geburtstag hatte. Wieder am Auto haben wir erfahren, daß Millions of Dead Cops neben uns geparkt und am Freitag (als MDC im Plan) gespielt hatte. 

Erst am letzten Tag haben wir es geschafft, mal so richtig bei den vielen Ständen gucken zu gehen. Ich hab mir einige schwarze Buttons für meine weiße Weste geholt und dazu noch nen Haufen Aufnäher. Auf meinem Outfitfoto ist es schon zu erahnen, das Wetter war nicht so gut. Warm wurde dann mir beim Tanzen zu Faintest Idea und direkt im Anschluß ging es zu der hoffnungslos überfüllten Introducing Stage, denn Pizzatramp sind hier schon ziemlich bekannt.

Rebellion Festival 2017 - Outfit Sonntag - Zebraspider DIY Anti-Fashion Blog
Rebellion Festival 2017 - Faintest Idea - Zebraspider DIY Anti-Fashion Blog

Für Chaos UK hat es mir draußen zu stark geregnet, doch dadurch haben wir noch Dirt Box Disco mitbekommen, bevor Last Resort gespielt haben. Highlight des Tages waren aber The Casualties, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe und die auf ihrer Europatour Großbritannien ursprünglich auslassen wollten - aber das ist ne andere Geschichte. Nach dem Set in der vollen Arena - und vier Tage Festival - war ich jedenfalls geschafft und froh in den Campervan zu kriechen.

Insgesamt einfach ein tolles Festival und ich war sehr froh, daß wir im eigenen Van und mit Freunden da waren. Da es dieses Jahr nicht ausverkauft war, war es schwierig zwei überzählige Karten loszuwerden, doch über Instagram hat es geklappt. Sehr cool war auch als ich Conor aus Irland mit einem Patronen-Aufnäher auf der Weste getroffen habe. Viele schöne Momente und wieder das tolle Gefühl unter ein paar bekannten und vielen unbekannten Menschen einfach zu Hause zu sein.


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